Lego & Augmented Reality: Life of George

Das Lego-Spiel Life of George verbindet in einem interessanten Ansatz das echte Spielen mit Lego-Bausteinen mit moderner Technologie. Eine iPhone-App gibt bestimmte Formen vor, die von den Spielern möglichst schnell gebaut und fotografiert werden müssen. Stimmt das gebaute Objekt mit der Vorgabe überein, gibt es Punkte. Neben der kostenlosen iPhone-App benötigt man das Spielset mit einer Handvoll Legosteinen für 39,90 €.

Interessant ist das Spiel, weil es unterschiedliche Ebenen verbindet: Das klassische Bauen mit Legosteinen, eine App auf dem mobilen Smartphone und das Spielprinzip setzt auf einen Augmented-Reality-Ansatz. Zumindest nach Tests und Bewertungen auf Amazon zu urteilen, scheint das Konzept durchaus aufzugehen.

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New History of Game Controllers

(via The Ludologist)

Kickern im Social Network

Das Projekt Digital Foosball hat zwar nicht direkt etwas mit Serious Games zu tun, ist aber ein interessantes Beispiel, wie Online- und Offline-Welt auf intelligente und spielerische Weise verbunden werden können. Eine Gruppe von Bastlern aus einer Social Media Agentur hat mit Hilfe von zwei Lichtschranken, Arduino und einiger Programmierarbeit ein System entwickelt, dass sich jeder interessierte Hobbytüftler für um die 150 Euro an einen herkömmlichen Kickertisch montieren kann. Die Lichtschranken zählen dann automatisch die erzielten Tore der gegnerischen Teams.

Die Spielstände können dann per WLAN übermittelt und verarbeitet werden. Im obigen Video sieht man, wieviel Spaß es machen kann wenn Kickerergebnisse automatisch in einer Highscoreliste landen. Sogar eine passende iPhone-App wurde dafür entwickelt.

Beispiel einer Szene aus dem Serious Game

Berufliche Integration von Menschen mit Autismus durch Serious Games

Diesmal informieren wir über ein eigenes Projekt!

Das Institut für Lern-Innovation der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist Partner in einem europäischen Projekt namens iSpectrum. Das Projekt wird durch das europäische Leonardo Programm für Lebenslanges Lernen gefördert.

iSpectrum richtet sich an Personen mit Störungsbildern aus dem autistischen Spektrum. Ziel des Projekts ist das Training sozialer Kompetenzen, wie sie im Beruf erforderlich sind. Personen mit milderen Formen von Autismus oder Asperger Syndrom sollen durch das Training befähigt werden, leichter in das Berufsleben einzusteigen. Das soziale Kompetenztraining wird als Serious Game für verschiedene Berufsfelder konzipiert. Geplant sind jeweils ein Game zur Simulation eines virtuellen Job Centers, eines Bürojobs in der IT-Branche, einer Arbeitsstelle im Einzelhandel und in der Fertigung. Die Spiele erlauben den Nutzern, in unterschiedliche soziale Rollen als Arbeitnehmer zu schlüpfen und schrittweise Erfahrungen zu sammeln im Umgang mit KollegInnen und Vorgesetzten. Durch spielerisches Lernen in der jeweiligen virtuellen Arbeitsumgebung sollen Menschen mit Autismus befähigt werden, die sozialen Interaktionen in verschiedenen Berufsfeldern zu verstehen und sich angemessen zu verhalten. Betreuende Fachkräfte, wie z.B. Integrationsbeauftragte, sollen lernen, wie sie virtuelle Welten sinnvoll in ihre Trainingsmaßnahmen einbinden können. Arbeitgeber sollen von einer größeren Vielfältigkeit ihrer Belegschaft profitieren.

Aktuell finden sowohl in Deutschland als auch in den Partnerländern Großbritannien, Italien und Bulgarien umfangreiche Nutzerbefragungen statt. Erste Entwürfe für das Spiel werden hinsichtlich ihres Designs und des Drehbuchs bewertet. Das Nutzerfeedback wird ausgewertet und fließt in die weitere Entwicklung der Spiele ein. Über die weiteren Meilensteine in diesem spannenden Projekt werden wir berichten!

Weitere Informationen auf der iSpectrum-Website.

Serious Games auf der Re:Publica 2011

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Gaming gone serious: One Single Life

One Single Life ist ein iPhone-Spiel, dessen Name Programm ist. Die Entwickler haben sich die Frage gestellt, woran es liegen könnte, dass sie beim Computerspielen so selten echte Emotionen verspüren. Ihre Antwort: Da man im Spiel meist mehrere Leben hat, kann einem einfach nichts passieren. One Single Life macht daher ernst und der Spieler hat darin tatsächlich nur ein einziges Leben. Verspielt man es, war´s das.

Der Ansatz klingt sehr interessant und da das Spiel kostenlos im App Store erhältlich ist, kann ein Blick darauf nicht schaden.

via Gamgea

energetika

Computerspielpreis 2011

Der Deutsche Computerspielpreis 2011 in der Kategorie “Serious Games” wurde an das Strategiespiel Energetika verliehen, das Energiepolitik als zentrales Thema behandelt. Darin muss der Spieler nicht nur die Energieversorgung eines fiktiven Landes akut sicherstellen, sondern sich auch mit Fragen der Nachhaltigkeit, Zufriedenheit der Einwohner und anderen langfristigen Aspekten auseinandersetzen.

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Medien- und Fachkompetenz mit Tech Pi und Mali Bu

Von Schulen ans Netz entwickelt, bringen die lustigen Außerirdischen Tech Pi und Mali Bu Grundschülern in kleinen Filmen mit Zusatzmaterialien wichtige Dinge bei. So lernen sie z.B. in einer Freibadszene wichtige Dinge über Informationskompetenz und dass man die Quellen von Informationen hinterfragen muss, auch wenn es um die Wirksamkeit von Sonnenschutzcreme geht. Die Filme sind zur Einbindung in den Schulunterricht gedacht und sind in Flash umgesetzt.

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Serious Sustainability

Der Energieversorger Hydro Québec bietet auf seiner Website nette kleine Flash-Spiele an, die den Spielern Tipps zu umweltbewusstem Verhalten vermitteln. Darin wird besonderer Wert auf das Anpreisen erneuerbarer Energien gelegt.

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Little Sailor gewinnt Bada Developer Challenge

Little Sailor ist ein Simulationsspiel, das Grundkenntnisse zum Segeln, Windsurfen und Motorbootfahren vermittelt. Das Spiel belegte in Samsungs Developer Challenge für das hauseigene Smartphone-Betriebssystem Bada den ersten Platz. Interessant ist, dass sich damit ein mobiles Lernspiel gegen viele andere eingereichte Apps durchgesetzt hat, die auf den ersten Blick ansprechender gestaltet sind oder einen konkreten Anwendungsnutzen versprechen.

Der Entwicklerwettbewerb wurde von Samsung ausgelobt, um der relativ neuen Plattform Bada eine breitere Anwendungsbasis zu verschaffen. Bisher sah es im systemeigenen App Store noch eher mau aus. Langfristig wird sich Bada wohl auch kaum gegen iOS und Android behaupten können, doch mit einer recht großen Verbreitung auf dem asiatischen Markt und als System für Smartphones im unteren Preissegment könnte es durchaus gerade auch für Lernanwendungen interessant werden.